#Stadtgespräch – Kampf gegen Aerosole im Klassenzimmer

Aerosole – sie haben das Zeug zum Wort des Jahres zu werden. In den vergangenen Tagen habe ich mich intensiv mit dem Thema beschäftigt, habe Diskussionen darüber geführt, wie man richtig lüften kann, um Klassenzimmer schnell von diesen in der Luft schwebenden Mikro-Tröpfchen zu befreien. Ergebnis: Raumluftreiniger können die Aerosol-Konzentration in geschlossenen Räumen deutlich verringern. Das haben Forscher der Universität der Bundeswehr in München herausgefunden. Allerdings hängt der Erfolg von der Platzierung im Raum ab und von der Laufdauer der Geräte. Die winzigen Tröpfchen gelten als Hauptgrund für die Ansteckung mit Covid-19. Bei voller Reinigungsleistung lässt sich eine leichte Virenlast in einem Klassen- oder Büroraum in fünf Minuten halbieren. Für die Intensivreinigung sollte eine halbe Stunde eingeplant werden. 

Viele – auch ich – haben die Nase voll vom Homeschooling. Welche Lösungen also gibt es, wie teuer sind sie? Ich habe einen Experten gefunden, Thomas Walch. Er propagiert die Kombinationslösung aus Messeinheit und Luftwäsche in einem Gerät, das dann abhängig von der erkannten Aerosol-Last automatisch gesteuert wird. Der Experte Thomas Walch vertritt ein Unternehmen, das an der Hochschule Mannheim entwickelte Geräte in den Markt bringen will. Im Film aber gibt es keine Werbung, es werden keinerlei Produktnamen genannt. Viel eher suche ich fragend nach Lösungen für Schulen. Es geht am Ende um die Sache – und um die Frage, wie Klassenzimmer Corona-frei werden. 

Hier ein kleiner Vorgeschmack – das ganze Stadtgespräch gibt es wie stets auf meinem YouTube-Kanal:

Aerosole in Klassenräumen - und was man dagegen tun kann

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