#Stadtgespräch – Wohin mit den Erstklässlern?

Im #Stadtgespräch berichtet Ratsfrau Elke Streckfuß über aktuelle Herausforderungen: so wissen viele kommende Erstklässler aus Lebenstedt noch nicht, auf welche Schule sie gehen können, der Platz im Ortsteil reicht nicht aus. Voraussichtlich wird die Realschule Gebhardshagen als Zwischenquartier dienen müssen. Zudem geht es um Luftreinigung in Klassenzimmern und einen zukunftsweisenden Schulentwicklungsplan. Und so spricht die SPD-Ratsfraktion unter der Schlagzeile „Wohin mit den Erstklässlern zum Schulbeginn 2021/22“ die Bürgerinnen und Bürger der Stadt direkt an: Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Eltern der Erstklässler, trotz jahrelangen Bemühens und Warnhinweisen des Rates und des Bildungsausschusses, aber auch von den Grundschulen selbst, steht die Verwaltung heute bei der Schaffung von Schulraumkapazitäten für die Erstklässler des Schuljahres 2021/22 vor dem Scherbenhaufen ihrer Schulpolitik. Viele Eltern in Lebenstedt haben in den vergangenen Tagen die Mitteilung der Verwaltung erhalten, dass ihre Kinder voraussichtlich nicht an der Schule eingeschult werden können, an der sie sie angemeldet haben. Auf ihre Nachfrage bei der Verwaltung wurde ihnen eine Einschulung in Gebhardshagen genannt. DERZEIT werde an einer Lösung gearbeitet! Der Rat der Stadt soll am 21.07.2021 eine Entscheidung treffen, deren Inhalt uns aber bisher nicht bekannt ist. Damit werden von den Eltern Entscheidungen abverlangt, die ihre Planungen und ihre Eigenorganisation so kurz vor Schulbeginn komplett über den Haufen werfen könnten. ES STIMMT Die Einwohnerzahlen sind in den vergangenen Jahren gestiegen, das ist aber ebenso lange bekannt. Im Jahr 2018 stellt die Verwaltung in einer Anfragebeantwortung fest, dass sie die Entwicklung der Schülerzahlen analysiere, es aber bis auf die vierzügige Schulraumerweiterung an der Grundschule Dürerring „keine konkreten Überlegungen“ gäbe. Nach unseren Informationen wurde der Grundschule Dürerring vor wenigen Wochen die Genehmigung erteilt, auf einen zweizügigen Schulbetrieb zu reduzieren! Der übergangsweise Bau einer Container-Schule wurde so spät angedacht, dass erst 2023 mit der finalen Umsetzung gerechnet werden kann. SCHÜLERTRANSPORT Wenn die Erstklässler in Gebhardshagen eingeschult werden sollten, kann dies nur mit einem Schülertransport von sehr wohnortnahen Sammelplätzen zur Schule und zurück erfolgen. FAZIT Wir sind entsetzt über diese Vorgehensweise und sehen mit gemischten Gefühlen dem entgegen, was die Verwaltung dem Rat der Stadt in der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause vorlegen wird. Eine für Schüler, Eltern, aber auch für die Mitglieder des Rates, so wichtige Entscheidung so kurzfristig vorzulegen, ohne die Möglichkeit zu haben, mit Eltern, Schulelternrat und Lehrerschaft Rücksprache zu halten, entspricht keinem verantwortungsvollen Verwaltungshandeln. Quelle und Kontakt: SPD-Ratsfraktion, Joachim-Campe-Straße 6-8, 38226 Salzgitter, mail: spd-fraktion@stadt.salzgitter.de