Familie, Kinder & Soziales

Die Stadt hat sich vor vielen Jahren einen Slogan gegeben, der Familienförderung in den Blickpunkt stellt. Der Wahlspruch hat sogar Eingang ins Logo dieser Stadt gefunden. Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist eines der Stichworte. Wenn man eine politische Aussage auf diese Weise in den Mittelpunkt stellt, dann muss man Benchmark sein, also zumindest eine Referenz für alle anderen Kommunen in diesem Land. Ich bin mir in diesem Punkt nicht so sicher, lasse mich aber gern vom Gegenteil überzeugen. Ich denke, mit Gesprächen in den kommenden Wochen und Monaten gelingen mir bessere Einblicke. Und alle Beiträge zum Bereich Familienpolitik finden sich dann auf dieser Seite.

Das Wahlprogramm – kurz und knapp:

  • Das Logo der Stadt mit dem besonderen Hinweis auf Kinder und Familien muss endlich mit Leben gefüllt – oder konsequenterweise abgeschafft werden. 
  • Viele der vor über 15 Jahren im Rahmen einer Leitbild-Diskussion entwickelten Ideen sind im Sande verlaufen oder konnten nicht realisiert werden. 
  • Salzgitter braucht ein konsequentes Programm zur Bekämpfung der Kinderarmut! In Niedersachsen ist die Stadt eine derjenigen mit der höchsten Armutsquote bei den Jüngsten!
  • Salzgitter braucht mehr oder ganz generell Ganztagsangebote zur Betreuung – mehr Kita-, mehr Kindergarten- und Hortplätze. Das ist nicht erst seit gestern ein wichtiges Thema, und das Thema ist lange bekannt. Es muss jetzt darum gehen, Prozesse zu beschleunigen, schnell und kreativ nach Lösungen zu suchen.
  • Das Ganztagsangebot ist zwingend auch auf Grundschulen auszuweiten. Nur auf diese Weise wird es gelingen, Integrationserfolge zu erzielen, Familien nachhaltig zu entlasten und Bewegung in die gesellschaftlichen Strukturen zu bringen.
  • Salzgitter hat einen großen Sozialhaushalt, daran wird sich in naher Zukunft nichts ändern. Viele Menschen sind auf Sozialleistungen angewiesen, niemand darf aufgegeben werden. 
  • Es wird weiter freiwillige Leistungen geben, um Beratungsstellen und Verbände in ihrer Arbeit zu unterstützen. Besonders Stadtteilzentren, wie z.B. das Mütterzentrum und Awista, leisten wichtige niedrigschwellige Arbeit. Das Sozialticket, die Ehrenamtskarte und der Salzgitter-Pass werden dauerhaft eingeführt. 
  • Schon heute bringen sich Selbsthilfegruppen in Salzgitter engagiert ein – die neue Digitalisierungsoffensive (siehe Wahlprogramm: Digitales) wird auch diese Gruppierungen nachhaltig zu integrieren und zu unterstützen wissen.
  • Wie steht es um die echten Bedürfnisse von älteren Menschen und ihrer Angehörigen in Salzgitter? Was kann für Seniorinnen und Senioren getan werden? Wie sieht zukunftsweisendes “Demografiemanagement” aus? Soll beispielsweise eine ambulante Pflege vor einer stationären bevorzugt werden? Diesen Fragen wird sich Salzgitter stellen – konsequent und ausdauernd. 
  • Beim Thema “ärztliche und pflegerische Versorgung” darf es nicht mehr länger bei Lippenbekenntnissen bleiben. Wir werden endlich kreativ und sorgen für Veränderung, für bessere Ärzteversorgung und positiven Schwung um Ärztinnen und Ärzte sowie ausreichend Pflegenachwuchs zu gewinnen!

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